
Facelift - wann sinnvoll?
Ein Facelift wird häufig mit einer reinen Hautstraffung verwechselt.
Tatsächlich geht es um die Repositionierung abgesunkener Gesichtsstrukturen.
Entscheidend ist nicht das Alter, sondern die Frage:
Liegt Volumenverlust oder Gewebeerschlaffung vor?
Wer ist ein guter Kandidat?
Ein Facelift wird sinnvoll, wenn die Alterung überwiegend durch Gewebeptose verursacht wird.
Das sind die typischen Anzeichen:
Hängebäckchen entlang der Kieferlinie
Erschlafftes Gewebe im unteren Gesicht führt zu einem Verlust der klaren Kieferkontur und sogenannten „Hängebäckchen“.
Ausgeprägte Nasolabialfalten
Tiefe Falten zwischen Nase und Mund entstehen durch Volumenverlust und Absinken der mittleren Gesichtspartie.
Beginnende Halserschlaffung
Nachlassende Hautelastizität am Hals führt zu ersten Konturverlusten und feinen Falten im Halsbereich.
Wann bringt ein Facelift wenig?
Liegt der Alterungsprozess primär im Mittelgesicht (Volumenverlust), kann ein Facelift zu einem „leeren“ Erscheinungsbild führen. In diesen Fällen ist zunächst eine Volumenrekonstruktion sinnvoll.
Wann ist ein Facelift zu früh?
Bei vielen Patienten unter etwa 45 Jahren liegt die Hauptursache der Alterung im Volumenverlust.
Ein Facelift führt in dieser Phase häufig nicht zu natürlicheren Ergebnissen als minimalinvasive Verfahren.
Wann bringt ein Facelift wenig?
Liegt der Alterungsprozess primär im Mittelgesicht (Volumenverlust), kann ein Facelift zu einem „leeren“ Erscheinungsbild führen.
In diesen Fällen ist zunächst eine Volumenrekonstruktion sinnvoll.
Alternative Verfahren
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Hyaluronfiller
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Kollagenstimulatoren
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Skinbooster
Typische Fehlannahme
Ein Facelift verändert nicht das Gesicht.
Es stellt die ursprüngliche anatomische Position wieder her.
