
Narbenkorrektur
Narben können ästhetisch und funktionell störend sein. Nach abgeschlossener Narbenreifung nach etwa 6 bis 12 Monaten kann eine Narbenkorrektur auffällige, verhärtete oder einschränkende Narben verbessern. Ziel ist ein unauffälligeres Hautbild mit harmonischer Integration in das umliegende Gewebe, sowie eine Verbesserung funktioneller Beschwerden.
Eingriffsdauer
30 bis 60 Minuten
Anästhesie
Lokale Anästhesie, Vollnarkose
Aufenthalt
Ambulant oder stationär
Nachbehandlung
Fadenzug nach 5–14 Tagen, je nach Körperregion
Erholungszeit
1 bis 2 Wochen
Key Information
Unauffälligere Narben, verbesserte Hautqualität und Gewebebeweglichkeit. Funktionelle Entlastung bei narbenbedingten Spannungen oder Einschränkungen.
Beratung
In einem persönlichen Beratungsgespräch wird die Narbe hinsichtlich Lage, Ausdehnung und Hautqualität analysiert. Gemeinsam besprechen wir Ihre Wünsche und legen die geeignete Behandlungsstrategie fest. Zudem erfolgt eine umfassende Aufklärung über Ablauf, mögliche Risiken und das realistisch zu erwartende Ergebnis.
Vorbereitung
Abwarten der Narbenreifung (6 bis 12 Monaten) bis zur operativen Korrektur. Blutverdünnende Medikamente werden nach ärztlicher Rücksprache einige Tage vor und nach dem Eingriff pausiert oder angepasst.
Operation / Injektion
Je nach Art und Lokalisation der Narbe erfolgt die Korrektur durch gezielte Exzision, Umlagerung oder Verfeinerung der Narbenstruktur. Die Narbe wird dabei spannungsarm neu angelegt und bei Bedarf durch Eigenfett unterlegt, um die Hautqualität zu verbessern.
Nachsorge
Gönnen sie ihrem Körper 1 bis 2 Wochen Ruhe. Konsequenter Sonnenschutz nach der Operation. Beginn mit der intensiven Narbenmassage bei gesicherter Wundheilung.
Ergebnis
Unauffälligere, weichere Narben mit verbesserter Hautqualität und harmonischer Anpassung an das umliegende Gewebe.
